Trans-Alb hoch vier
Verdammt! Das Rad klemmt. Rein soll‘s, hängt aber fest im Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante. Pat ruckelt vorne, ich schiebe hinten und würde am liebsten die Taschen abreißen, die das Rad so unbeweglich machen. Außerdem steht auf einmal eine Frau drinnen an der Tür und will noch raus. Da wir im Weg sind, muss sie warten. Tut mir leid. Arrgh! Warum-geht-das nicht?! Ich schiebe mich ein Stück vor – und Wumms! Weg bin ich. Einsfuffzich runtergestürzt, in genau den Spalt, vor dem immer gewarnt wird. Paar Filmrisssekunden später schau ich auf meine Füße. Der rechte sieht verdreht aus. Wenn der gebrochen ist, schießt es mir durch den Kopf, kannste nicht fahren. Tut aber nicht weh wie gebrochen. Oder? Ich richte mich auf. Rumms! Kopf an Bahnsteigbeton. Schaue hoch. Vier Männerarme recken sich mir entgegen und ziehen mich zurück auf den Bahnsteig. Pat ist endlich mit dem Rad drinnen, der Schaffner kommt angerannt, schluckt, läuft wieder weg für Verbandszeug. Alle schlucken und gucken komisch um mich herum. Mit dem linken Schienbein habe ich offenbar irgendein Metallteil …

