Geld rein, Drehn und Klack: Da war die rote Kugel! Ahh: Wie der Zucker auf der Zunge brennt. Erst die Kruste, dann das weniger leckere weiße Zeuch zerbeißen, knatschknatsch, hin- und herschieben das Geklumpe. Toll war das. Nur kriegte ich leider keine Blasen hin. Ich pustete, schnaubte und zischte, aber nix, da flutschte eher der Klumpen auf die Straße. Viel, viel später konnte ich‘s irgendwann doch. Aber nie so herrlich wie im Film Die Farbe Rot. In dem die Hauptdarstellerin Valentine diese Megablase produziert. Rot natürlich. Riesengroß landet dieses Blasen-Bild auf einer Werbeplakatwand. Sehr sehenswerter Film aus der Farben-Trilogie von Kieslowski. Kann man immer wieder anschauen. So ein Archiv, ob Film, Foto oder Text ist großartig. Nur droht wegen des jährlichen Zuwachses immer das Ausmistenmüssen: Brauchen wir das noch? Du? Ich? Was kann weg, was darf nie! nicht (gelöscht oder weggeschmissen werden)? Und hat man sich entschieden: „So lange nicht gebraucht, weg damit“, will man es garantiert eine Woche später wieder anschauen. Tscha. Weg ist weg. Doch was noch da ist, ein Lebensschatz. Und...