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Sterbende Sterne

15. Januar 2017 nach m&m | Keine Kommentare

 
Sie bewegten sich noch und waren dennoch nicht zu retten. Es war unser zweiter Urlaubstag in Egmond aan Zee und es war eine apokalyptische Szenerie. Ebbe. Düsteres Nebellicht. Tausende sterbender Seesterne.

Abgesehen vom Grollen der See war es still… Keine Möwe weit und breit. Die Menschen am Stand stapften um die Seestern- und Muschel-Teppiche herum – nur nicht auf die Tiere treten. Als sei gerade ein Atomkrieg ausgebrochen oder wir auf Keppler 22b gelandet.

Anfangs hoffte ich, die Flut würde sie allesamt wieder mitnehmen und dann: „Alles gut“. Tja. Landratten-Seelenschmus. Genau wie die „Rettungsaktionen“ von Touristinnen, die noch lebende Stachelhäuter zurück ins Meer trugen. Die holländische Familie, die ihre Kinder aus den Toten ein Herz formen ließ, war zwar die Ausnahme, aber dafür krass herzlos. Typisch dagegen war bestimmt die Frage einer Deutschen, ob da wohl Gift im Meer ausgekippt worden war? Ich selbst dachte an Klimawandel und fürchtete um die Seesternpopulation… Ja, ja. Wir Ökos.

Also, eine örtliche Zeitung gekauft. Die machte das Pech der Strandgutsucher zum Aufmacher: Nix zum verticken für die jussers, nur Seesterne weit und breit. Brachte dann aber doch auch eine Erklärung und packte eine schöne Grafik der Wasserbewegungen am Boden der Nordsee dazu. Das käme alle 15-20 Jahre mal vor, las ich. Bei niedrigen Wassertemperaturen würden die Tiere taub, könnten sich nicht mehr am Boden festhalten und würden an Land gespült. Niedrige Temperaturen? Hatte es gar nicht gegeben. Für Ende Dezember war es relativ warm.

Zurück zuhause gab das Internet zum Thema folgendes her: Auf Sylt waren letztes Jahr massenhaft Seesterne angespült worden, las ich in einem Online-Artikel von Spektrum. Dort heißt es, dass Seesterne, die gern in großen Gruppen Muschelbänke abfressen, bei niedrigem Wasserstand trockenfallen, sterben und an Land gespült werden. Nach Meldungen holländischer Medien hatte es 2013 schon mal massenhaft tote Seesterne gegeben und 2016 war es sogar schon das zweite Mal – so viel zu „alle 15-20 Jahre“…

Auch die Netzfrauen nahmen sich des „Massensterbens“ an und zitierten einen Experten:
Laut Arthur Oosterbaan von Ecomare kommt es oft vor, dass Seesterne in so großer Zahl angeschwemmt werden. „Es ist das zweite Mal in diesem Jahr und es passiert jedes Jahr,“ so Oosterbaan am 28. Dezember 2016 in in rtvnh.nl.. Die Kombination von starken Winden und die niedrigen Temperaturen des Meerwassers haben dazu geführt, dass massenweise tote Seesterne angeschwemmt wurden. Sie lösen sich vom Meeresboden, und weil die kalten Temperaturen nachgelassen haben, fehlt ihnen die Kraft und sie werden durch die Meeresströmungen an den Strand gespült, erklärte Oosterbaan. …

„Und weil?“ Was? Ich klickte auf den Link, las dann noch andere niederländische Meldungen und kapierte nur: alle beteiligten Journalisten haben voneinander abgeschrieben und irgendwas recycelt.

Dear Arthur Oosterbaan, was ist wirklich passiert? Fragte ich per Email und erhielt folgende Antwort. Üblicherweise suchen Seesterne, die in Küstennähe leben, tiefere Gewässer auf, wenn im Winter die (Wasser-)Temperaturen stark sinken. Da jedoch diesen Winter (wie auch manche davor) die Temperaturen mild waren und das Seewassers nicht besonders kalt, seien die Seesterne im seichten, sandigen Küstenbereich geblieben – wo sie sich allerdings wenn Winterstürme kommen, nicht gut festhalten können. Als Sturmtief Alexander Ende Dezember für ordentlich Wellengang sorgte, war das Ihr Pech: er sie riss sie mit und warf sie an den Strand.

Ja, man habe ihn „nicht immer richtig zitiert“, bestätigt er gelassen meine Vermutung. Ob sich für die Tiere gerade prinzipiell etwas ändere? „Feines Forschungsthema.“ Aber, die armen Seesterne?! „O – no problem!“ Den Bestand gefährde das nicht. Nur Seesterne in seichten Gewässern sind betroffen. Und das komme immer mal wieder vor, ob warmer oder kalter Winter. „End of Story.“
 

 
 
 

Bild des Monats: Dezember 2016

11. Januar 2017 nach m&m | Keine Kommentare

Sterbende Seesterne, Egmond aan Zee (NL) 2016

Urlaub an der See! Als wir am 27.12.16 in Egmond ankamen freuten wir uns, am Strand einen Seestern zu entdecken. Dann noch einer und noch einer… Tags drauf wurde klar dass sie massenhaft anspült wurden. Teppiche mit hunderten Tieren, die sich noch bewegten. Einmal an Land haben sie keine Chance, wieder ins Meer zu gelangen und zu überleben. Entlang der gesamten nordholländischen Küste wurden in dieser Woche tausende Seesterne und Muscheln angespült. Ein apokalyptischer Anblick. Sobald ich mehr weiß, wird es noch einen Text dazu geben.

Lieberger Liebste

30. April 2016 nach m&m | Keine Kommentare

Wildtulpe #1
 
Lichtgelb, zierlich und frei von Streifen, Fransen oder was Züchtern sonst seit dem Barock so eingefallen ist – die Urfom der Tulpe ist einfach perfekt. Wie sie nach Gau-Odernheim gekommen ist? Warum sie sich vor vielen Jahrzehnten aus der Türkei kommend via Spanien, Italien und Österreich gerade hier zum größten Vorkommen nördlich der Alpen versammelt hat? Weiß niemand so genau. Vielleicht weil ein früherer Apotheker sie spezieller Eigenschaften wegen kultivierte. Oder weil der Lieberg einfach der Wildtulpen liebster Weinberg ist. Auf jeden Fall auch, weil die Pfälzer Winzer sie nicht mit Herbiziden ausrotten – darauf einen Lieberger!

Wildtulpe #2

 
 
 

Schau. Mich. An. – 10 Porträts

29. März 2016 nach m&m | 2 Kommentare

Das Kameraauge schreckt sie wenig – zumindest am Waldsee, wo die meisten Vögel beim Anblick von Zweibeinern nur das Eine im Sinn haben: Brötchen. Gibt es von uns nicht. Aber ein bisschen Modelhonorar in Form von Rosinen, Haferflocken oder Buchweizen ist schon drin. Vor allem wenn man so hinreißend aussieht. Erst seit kurzem weiß ich, dass Schwäne hellbraune Augen haben, Eichelhäher eine Iris wie Bergkristall und Ringeltauben eine, die an weiße Jade denken lässt. Blaue Augen sind bei Tierens ja eher selten – aber Dohlen schauen aquamarin drein und Hausgänse mögen plumpe Füße haben, aber ihr Blick ist der Himmel in vergissmeinnicht…

Bruno, die wahrscheinlich Bruni heißen müsste, führt die Reihe an. Einige Wochen lang hielt sie Hof an einem unserer Weiher, an dem zuvor noch nie Schwäne gesehen wurden. Ganz zu Anfang handelte sie sich vermutlich eine Vergiftung ein. Warum auch immer, zum Glück rief ein zupackender Jogger den Tiernotarzt und Bruni kam wieder auf die Füße.
 

Birds_1 - Höckerschwan
Birds_4 - Ringeltaube
Birds_9 - Nilgans
Birds_5 - Dohle
Birds_2 - Mandarinerpel
Birds_7 - Kanadagans
Birds_8 - Mandarinente
Birds_6 - Eichelhäher
Birds_3  -Stockente
Birds_10 - Hausgans
 
 
 

Vestiges – Hand und Schuh

22. März 2016 nach m&m | Keine Kommentare

„Take only photographs. Leave only footprints!“ Ein Schild mit dieser Aufschrift erinnert auf der dänischen Insel Fur Strandläufer und Inselhopser, dass sie Gäste sind. Wäre dies eine universell gültige Regel, würde sie auch noch beherzigt – wo würde das hinführen? Aber nein, uncooler Gedanke. Weshalb sich immerzu höchst erstaunliche Dinge finden. Hier ein Set von 20 Dingen, die frontal vor mir auftauchten. Einfach so.

1. Geerdet

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2. Asphaltrosen

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3. Verweht

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4. Blocksatz

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Vestiges-16
 
5. Aus

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5785 Hektar for 13. Schömberger Fotoherbst!

6. August 2015 nach m&m | Keine Kommentare

Mit unserer Serie „5785 Hektar – Stadtwald Frankfurt“ sind wir beim 13. Schömberger Fotoherbst, dem Internationalen Festival für serielle Reise- und Reportagefotografie. Schwarzwald wir kommen! (9. Oktober bis 8. November 2015)

Überquerung

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Waldstuhl

Frosch

Baumharz
 

Barfuß auf der Borke, bäuchlings im Farn oder mit dem Tele wartend im Gebüsch: wir haben ein besonders enges Verhältnis zum Frankfurter Stadtwald. Seit 25 Jahren erkunden wir fast täglich das Grün vor unserer Haustür zu Fuß oder mit dem Rad. Erleben ihn immer wieder anders, entdecken Unbekanntes – oder genießen das Ritual der Wiederholung auf bekannten Wegen. Für manchen Städter dagegen ist schon ein Reh ein exotisches Wesen, ihm ist der Naherholungsforst ferner als der malaiische Regenwald, in dem er vorgestern noch über eine Hängebrücke lief… Diese fortschreitende Entfremdung bewegte uns dazu, unser Langzeitprojekt zur Serie „5785 Hektar – Stadtwald“ zu bündeln. Der stadtnahe Wald fasziniert uns, weil er so viele Facetten birgt. Trotz der starken Nutzung und der Geringschätzung, die manche nur für ihn übrig haben, erfüllt er tagtäglich zahlreiche Funktionen: ist Luftfilter, Wasserreservoir, Lärmschutz, Erholungsgebiet – Kultur- und Lebensraum zugleich.

Er kann eine Oase sein, doch er ist kein einsamer Ort. Von Joggern und Hundebesitzern wird er ebenso intensiv genutzt wie von Förstern und Wirtschaft. wir haben in den letzten Jahren Flughafen, Bahn, und Straße immer tiefer in den Wald vordringen sehen und in Reportagen auf den mangelnden Schutz und die wichtigen Funktionen des Waldes hingewiesen. Umso mehr freuen wir uns daher über das hingabevolle Staunen von Menschen, wenn plötzlich vor Ihnen ein Damhirsch den Weg kreuzt. Und sind verwundert, wie wenige den Unterschied zwischen Reh und Hirsch kennen oder wissen, wie wichtig der Wald für die Metropole Frankfurt ist. Mit unserem Reportageprojekt wollen wir diese Vielfältigkeit abbilden, diese wunderbare Welt aufschließen. Und zeigen wie wertvoll sie ist. Dazu passt der Begriff von Heimat von Ernst Bloch: „Die vergesellschaftete Menschheit im Bund mit einer ihr vermittelten Natur ist der Umbau der Welt zur Heimat.“

Hirsch

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Pressspan

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Die Müllsammlerin

16. Mai 2015 nach m&m | Keine Kommentare

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Kreuzig der Irrgang – weißlippig – harnsauer
Schultern bewachsen mit Müll
Sie schleudert Gummifinger

Aus reinen Augen quellen Müllberge – sie sammelt
gleichmütig – unbeirrbar – sie füttert
milchig lächelnd die Abfallbehälter
kennt alle in der Stadt – kreuzt Müll – fängt Ekel
die Augen auf unscharf

An ihren Händen kleben die
Blicke der andern – sie indes greift und packt ungerührt
beugt sich, scharrt zusammen
sieht nicht die krausen Münder, gezückten Brauen, Rüschenheere
sieht sie nicht

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Dann ein Schimmern – sie lächelt von der Straße hinter
ihrem Hirn, Milchmädchenhirn, runde Stirn
Wer gab ihr mein Grün?

Dünnlippig die Porzellanaugen betasten den Raum
den Raum, blau, zwischen den Brauen und Mündern,
direkt durch den Ekel blitzt sie
spitzt
jagt jedem ihren Müllhaken unter die Haut.

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5785 Hektar = Heimat durch X

23. Februar 2015 nach m&m | Keine Kommentare

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Was ist Heimat? Zum Beispiel „5785 Hektar Stadtwald“ – so heißt unser Langzeitprojekt. Hier ein Zwischenstand, gefasst zu fünf Triptycha. Jedes ist als Rundblick mit Brüchen konzipiert. Unsere Füße als menschliche Klammer, damit stehen wir stellvertretend für all die regelmäßigen Waldgänger, die sich wie wir in einem Stadtwald heimisch fühlen. Jene, die dem Ort und einander verbunden, sich dort morgens, mittags, abends treffen, sich grüßen und kennen, auch wenn sie kaum mehr als ein Wort wechseln. Unsere fünf Bildtafeln folgen wie Eyetracker dem menschlichen Schweifen durch den Wald – und entdecken eine Welt, die direkt vor unserer Haustür liegt. Eine Welt, die manchem Frankfurter ferner ist als etwa der malaiische Regenwald, in dem er vorgestern noch über eine Hängebrücke lief… Eine Welt, die für den Durchschnittstädter eine nahezu unbekannte Fremdartigkeit birgt.

Die Verwandlung etwa eines Rehs in ein exotisches Wesen, oder ganz allgemein die Entfremdung von der Heimat war Auslöser dieses Projekts. Seit 25 Jahren erkunden wir den Frankfurter Stadtwaldgürtel zu Fuß oder mit dem Rad auf verschiedenen Strecken – und sehen in der letzten Zeit eine gefühlt stetig ansteigende Zahl von Menschen, die dort joggen, Hunde ausführen, spazieren gehen, auf Bänken in der Sonne sitzen oder Vögel füttern… Immer wieder freuen wir uns über das hingabevolle Staunen der Menschen, wenn plötzlich vor ihnen ein Damhirsch den Weg kreuzt. Und sind verwundert, wie wenige den Unterschied zwischen Reh und Hirsch kennen oder wissen, wie wichtig der Wald für die Metropole Frankfurt ist. Vielleicht weil es keine „Heimatkunde“, sondern nur noch Sachkundeunterricht gibt?

Klar wird der Wald auch genutzt. Und leider nimmt auch das stetig zu. Förster und Privatleute ernten Holz, denn auch Forste müssen Profit abwerfen. Doch der stadtnahe Wald kann einiges mehr als Holz oder Bärlauch aufziehen. Für Städter ist er ist Luftfilter, Wasserreservoir, Lärmschutz und Erholungsgebiet in einem. Einmal im Fokus bietet uns der Stadtwald jedes Mal ein anderes Bild. Entdecken wir immer wieder Unbekanntes in dieser von Menschen gestalteten und genutzten Natur. Neues, zuvor nie Wahrgenommenes wie die Harztropfen auf geschlagenen Baumstämmen, einen in den Wald geworfenen, mit der Zeit moosüberzogenen Polsterstuhl, oder die Verschmelzung eines Nacktschneckenpaars zu Ying und Yang. Mit unserem Projekt wollen wir diese Welt aufschließen. Und zeigen wie wertvoll sie ist. Dazu passt der Begriff von Heimat von Ernst Bloch: „Die vergesellschaftete Menschheit im Bund mit einer ihr vermittelten Natur ist der Umbau der Welt zur Heimat.“

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Schwarmeleganz: Bergfinken

14. Februar 2015 nach m&m | Keine Kommentare

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Hier der Link zur Galerie: Bergfinken im Winterquartier (15 pics)

Da sind sie! Erst die kleine Vorhut, rund 50 der heiß erwarteten Bergfinken, dann eine Zeit lang wieder nichts. Dann ein weiterer Vogelschwarm, und kurz drauf die nächste Vogelwolke. Tausende, abertausende Vogelleiber im Formationsflug. Zum ersten Mal zeigen sich Bergfinken hier in Hessen. Bieten uns ein ungewohntes Bild: unerschöpfliche, unfassbare und dazu magisch schöne Überfülle.

Sie kommen her zum Schlafen, satt von Bucheckern, die es letztes Jahr reichlich gab (sprenkeln uns mit weiß-zimtnen Klecksen). Mal ähneln sie einem Band, das sich spiralig windet, mal wenden sie, als hätten sie genau diese Choreografie für genau jene Sekunde ausgezwitschert. Geflogene Partituren. Der Himmel gefüllt mit Strichen und Punkten. Zeichen so fremd und zugleich so vertraut, man möchte mitsingen, mittanzen, fliegen…

Ausbreiten, falten, anlegen, Fahrt gewinnen! Dabei sind sie kaum zu hören. Ein überirdisches Rauschen, ein flattriges Flirren wenn sie genau über unseren Köpfen sind, mitten durch die Menschen zu fliegen scheinen, oder zum Steigflug ansetzen um endlich ihren Schlafplatz auszusuchen. Ausbreiten, falten, anlegen. Mit angelegten Flügeln wie Fischlein. Luftfische. Silbern, schwarz und orange. Und wie sie uns in Erstaunen versetzen. Aufstiebend Schleifen ziehen ohne je aus dem Takt zu geraten. Jedes Einzelgeschöpf im angemessenen Abstand zum je anderen – und landen. Und das alles nur mit Hilfe ihres Kleinhirns wie sich in „Ornis“, dem letzten Buch von Vogelversteher Josef H. Reichholf nachlesen lässt. Und wir reden von „Schwarmintelligenz“. Wären unsere Synapsen so wendig wie ihre, gäbe es keine Verkehrsunfälle.

Unten auf der Wiese kommen wir langsam wieder zu uns. Die Menschentraube, die sich auflöst in der Dämmerung. Entspannt, gebannt, beglückt.

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