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Gelesen: Restlaufzeit und Sterblich sein

14. November 2017 von m&m | Keine Kommentare


 
Kein Zufall, dass „Sterblichsein“ von Atul Gawande und „Restlaufzeit“ von Hajo Schumacher gerade jetzt bei mir aufeinandertreffen – beide sind ein Plädoyer für Selbstbestimmtheit und würdevolles Leben im Alter. Themen, die uns durch eigene Erfahrungen gerade sehr stark berühren.

Das Buch Sterblich sein habe ich vor zwei Jahren im Vorfeld der Buchmesse aus der Vorankündigung des Fischer-Verlags gepickt und mir als Rezensionsexemplar schicken lassen. Restlaufzeit wurde mir etwa zur selben Zeit von einer Redakteurin empfohlen. Gekauft habe ich es vor einigen Wochen. Kommt mir vor, als wäre das Jahre her. Pats Mutter lag im Sterben. Wir haben sie erst vor kurzem beerdigt.

Die zweite aus unserer nahen Verwandtschaft in diesem Jahr. Und wir begleiten eine dritte, die so schwer krank ist, dass wir im Februar glaubten, sie würde den Sommer nicht erleben. Solche Erfahrungen verändern Perspektiven und werfen Fragen auf: Wie viel muss man machen und was muss man lassen, wann loslassen? Wo sind die Grenzpunkte der pflegerischen Für- und der medizinischen Versorge? An diesen Punkten wird es ja erst anspannend und aufreibend. Wir brauchen neue Pflegekulturen in den Krankenhäusern und Heimen schreibt Gawande – und Schumacher suchte neue Kulturen für den Alltag des frühen wie späten Alterns.

Auch wir wollen mal nicht in einem der gängigen „Altenheime“ leben. Auch nicht, wenn sie „Wohnpark Fischer“, „Rhein-Neckar-Residenz“ oder „Miriam-Müller-Haus“ heißen. Alternative Modelle gibt es, aber welche passt und wann fängt man an, sich umzuschauen oder gegebenenfalls selbst was auf die Beine zu stellen?

In Restlaufzeit glaubt Hajo Schumacher: „Während die Kriegsteilnehmer mit großem Phlegma über sich ergehen ließen, was Staat und Gesellschaft und Generalität vorsahen, werden die Selbstverwirklichungsprofis ihr Restleben entschlossen in die Hand nehmen. Klar, wir gruseln uns gerne über apokalyptische Prognosen. Aber wir haben auch die Erfahrung gemacht: Anpacken hilft.“ Mit „wir“ und „Selbstverwirklichungsprofis“ sind die Babyboomer gemeint. Anfangs spricht er dezidiert die 1964er an, zu denen er selbst gehört. Schon bald werde es Fortbildungen über „‘kreatives Altern‘, ‚fröhliches Altern‘, ‚sinnhaftes Altern‘ und ‚erfolgreiches Altern‘ geben.“

Wunschdenken? Jedenfalls ist es ein sehr journalistisches Buch und mir drängt sich das Bild der Hamburger Gruner+Jahr-Blase auf. Gleichwohl sind es wichtige und richtige Punkte, die Schumacher anschneidet. Und seine ernst-witzige Checkliste fürs gute Altern von Punkt 1. bis 27. abzuarbeiten schadet sicher nicht. Darunter:
„1. Finde mehr Zeit für Freunde und teile alles mit ihnen”, „7. Definiere schonungslos deine Bedürfnisse, was einigen Mut erfordert.”, „14. Ab an die frische Luft!” und schließlich die letzte: „27. Entscheide Dich: Die Familie hüten oder dich vor der Familie hüten.”

Ein Großteil des Buchs macht die Vorstellung diverser Altersheim-Ansätze aus. Gängige Varianten dekliniert er nach dem Prinzip durch: was kostet es, wie hoch ist der Aufwand, was bringt es. Gängige Modelle sind ebenso dabei wie deutsche, polnische oder südostasiatische Alternativen. Dazu zählt dann etwa auch die minimalistische Strandhütte in Thailand oder das „betreute Trinken“ („Dienstleistungen aller Art möglich“) ebenda. Sogar eine Runde Pflegepraktikum macht der Mann. Dennoch habe ich das Buch am Ende nur quer gelesen, denn die Schreibe ist zwar spritzig, aber die Taktung für meinen Geschmack eine Spur zu hektisch.
Vielleicht auch, weil es in unserem Alltag das hypothetische „was wäre wenn“ schon gar nicht mehr gibt. Unsere beiden alte Damen waren mehr oder weniger dement und relativ luxuriös untergebracht und versorgt am Ende. Aber glücklich? An diesem Punkt hat Schumacher sicher recht: wir müssen uns das Alter so vorstellen, wie wir es gerne hätten – ein gutes „Skript“ machen, so nennt er das. Und sich frühestmöglich darauf einrichten.

Sterblich sein dagegen ist aus der Perspektive eines Arztes und Angehörigen geschrieben. Genau wie Schumacher geht er überall dort hin, wo alte Menschen leben und fragt nach. Am meisten beeindruckt hat ihn dabei eine Einrichtung, deren Leitung ein Kollege übernahm. Der fand eine lebensmüde Grundhaltung vor, die ihn so gruselte, dass er auf Abhilfe sann – und für seine coole Idee tatsächlich die amtliche Genehmigung erwarb: vier Hunde, zwei Katzen und hundert Wellensittiche zogen ein…

Deutsche Verhältnisse mögen den US-amerikanischen vom System her um Längen voraus sein – doch das vermag nicht zu beruhigen, denn die überholte Pflegekultur, die das Buch zeigt, die haben wir hier auch. Glück hat, wer ein gutes Team erwischt. Gawande fordert dazu auf, nicht nur danach zu fragen, wie wir am Ende leben, sondern vor allem, wie wir sterben wollen.

Sein zentrales Thema aber ist Kommunikation. Auf welche Art eine Ärztin, ein Pfleger oder die Angehörigen mit den Alten sprechen, kann über die Lebensqualität aller Beteiligten entscheiden. Der Autor erläutert die beiden gängigen Formen der Arzt-Patienten-Beziehung: Die “paternalistische” entspreche der Haltung „Wir sind die medizinische Autorität“ – und wenn es die Wahl zwischen einer roten und einer blauen Pille gibt sagen wir: “Nehmen sie die rote. Sie wird ihnen guttun!“ Über die blaue indes kein Wort. Die zweite Variante wird die „informierte“ genannt: Der Arzt sei in diesem Fall der Techniker, der Patient der Konsument. Er bekommt beide Pillenformen mit ihren Wirkungsweisen erklärt und wird gefragt: „Welche wollen Sie?“ Nicht wirklich besser. Zum Glück kann man alles mischen und ein partizipatives Modell daraus machen, die sogenannte „interpretative“ Variante. Ein solcher Arzt, eine solche Ärztin frage zunächst: „Was ist für Sie am wichtigsten? Was sind ihre Sorgen?“ – und erst wenn sie das wissen, erklären sie die Pillen und welche von beiden am besten hilft.

Wie Schmerzen und Leid empfunden werden und ob jemand am Ende loslassen kann, richtet sich dem Autor zufolge nach der Höhepunkt-Ende-Regel. Also der krasseste Schmerzpunkt wird erinnert und wie es am Ende war. War die Behandlung über Monate eher wenig schmerzhaft und erträglich, der Höhepunkt aber, eine Operation oder eine andere Therapie, sehr schlimm und das Ende der Behandlung ebenfalls – fühlen sich alle Beteiligten ausgezehrt. Wie Versager. Das gelte für die Alten oder Todkranken ebenso wie für deren Angehörige. “Der Tod ist normal”, erinnert der Arzt. Man müsse Sterbenden erlauben, die Rolle Sterbender an- und einnehmen zu dürfen. Das Leben ist eine Geschichte – und dabei zählt das Ganze, also auch der Schluss.

Die Thematik ist daueraktuell, die Probleme oft systemimmanent – von daher sind beide Bücher noch hilfreich und erhältlich. Mittlerweile auch als Taschenbücher. Wer nur reinschnuppern will, wird in Restlaufzeit Denkanstöße finden. Wer richtig nachdenken will oder Tipps im Umgang mit Ärzten und Angehörigen sucht, sollte Sterblich sein lesen.
 
 
 
Hajo Schumacher: Restlaufzeit
Wie ein gutes, lustiges und bezahlbares Leben im Alter gelingen kann.
Bastei Lübbe 2014,
287 Seiten, 19,99 Euro (gebunden)/10,99 Euro (Tb).
 


 
Atul Gawande: Sterblich sein
Was am Ende wirklich zählt – über Würde, Autonomie und eine angemessene medizinische Versorgung
S. Fischer Verlag 2015,
336 Seiten, 19,99 Euro (gebunden)/12 Euro (Tb).
 
 
 

22. August 2015
von m&m
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Villa Monte – Foto(Essay)-Band von Beat Streuli

Uh wie quietschig! Das war mein erster Gedanke, als ich den Buchtitel im Internet fand, den Bernd Pulling mir empfohlen hatte. Ich hatte nach Buchtipps für den Artikel gefragt, den ich gerade über “unsere” Montessori-Naturschule in Ettenheim schrieb, zu dessen … Weiterlesen

Das Quappen-Tagebuch

31. Januar 2015 von m&m | Keine Kommentare

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(12 pics)

 

Achtzehn könnten sie heute sein – oder tot. Ich sage: sie leben noch. Schließlich hatten sie eine Powerkinderzeit – bei uns. Achtzehn Jahre ist das schon her, dass wir den Förster fragten, ob wir uns Kaulquappen holen dürften. „Klar, sowas muss ein Kind doch mal erlebt haben“, lautete die Antwort. Erst nach unserer Quappenaufzucht belehrte uns dann ein anderer Forstmann, “sowas” sei verboten. Alle Amphibien stünden unter Naturschutz! Weil: Leider sei die Überlebensquote ziemlich gering, und sogar Schulklassen mit offizieller Erlaubnis bei der Kaulquappenaufzucht wenig erfolgreich. Daran musste ich jetzt wieder denken, als ich “Die Tage des Gärtners” von Jakob Augstein las. Schönes Buch. Bin zwar an verschiedenen Stellen gar nicht seiner Meinung – Rhododendron etwa würde ich nie pflanzen. Nie. Rittersporn dagegen überall. Bei der Funkien dagegen sind wir uns wieder einig. Und herzlichen Dank auch für die Info mit der Kletterhortensie – aber das wäre ein anderer Text.

Hier jetzt will ich vom Frühling reden! Sechs krasse Wochen noch, bevor er endlich kommt. Reden von der „unerhörten Würde des Lebens, das nach vorne drängt, nach oben, an die Luft, ans Licht.” Das hat Jakob Augstein schön geschrieben. Denn er hat ebenfalls illegal und ebenfalls mit seinem Nachwuchs Kaulquappen zuhause gehabt. Im Gegensatz zu uns wollte er nur Frösche, die er heimlich aus dem Gartencenter holte. Echt lustige Geschichte. Allerdings, im Gegensatz zu uns gelang dieser Familie die Aufzucht nicht. Weniger lustig. Bestärkt die Verbieter. Deshalb jetzt unsere Quappengeschichte vom pulsenden Lebenswunder. Zwar hatten auch wir einen Verlust zu beklagen, doch von unseren fünf Kröten- und zwei Molchlarven haben wir alle bis auf eine durchgekriegt. Wie? Unser damals Achtjähriger hat alles aufgeschrieben:

1. Tag
Heute haben wir Kaulquapen geholt, um zu beobachten. Die Kaulquappen haben den Mund unten wie Rochen, Ich will, das sie sich wie zu Hause fülen. Es sind übrigens 5.

Gesucht und gefunden: ein Tümpel mit Hunderten von pechschwarzen Kaulquappen. Fünf davon schöpfen wir vorsichtig in ein Glas, und füllen auch gleich Teichwasser für den artgerechten Umzug ab. Der Papa mit dem Rennrad transportiert sie schnell im Rucksack nach Haus. Dort angekommen aber – oh! oh! – liegen die neuen Haustiere im Reise-Einmachglas wie tot. Und jetzt? Glück gehabt: Nur ein Überlebenstrick. Stunden später flitzen sie schon durch ihr neues Domizil: ein großes Bonbonglas mit der Aufschrift „Saloon“.

2. Tag
Die Kaulquapen haben die Nacht überstanden. Ich habe sie seher lieb. Ihre Augen sehen aus wie kleine vertifungen. Ich musste sie alle weken. Sie versuchen sich immer aufs Glas zu legen, leider klapt das ni, weil das Glas zu glat ist. Heut habe ich Wasserflöe aus dem Zoo Gescheft geholt, und ins Wasser zu den Kaulquappen getan.

Zunächst müssen die Kaulis wachsen. Abzusehen, dass der Saloon bald zu klein ist, deshalb erstehe ich für unsere neuen Mitbewohner auf dem Flohmarkt ein Wasserbassin mittlerer Größe. Umzug ist angesagt: Schon wieder tot stellen, was für eine Aufregung für die kleinen Kopfschwänzer. Die neue Wohnung wird begrünt und scheint ihnen zu gefallen. Meist liegen sie am Boden und schlafen. Oder saugen sich an Blättern fest und lassen sich schaukeln. Unbeweglichkeit als Tarnung. Wo sie herkommen nämlich, im Waldtümpel, gibt‘s Wassermonster, die kleine harmlose Quappen fressen. Traute mich gar nicht mehr atmen, als ich das sah. Und schielte zum Sohn, ob er auch es gesehen hätte. Zum Glück nicht, hätte sonst schön geheult. Überall lauern sie: Wasserläufer. Greifen sich so ein armes Quäppchen und Aus. Hach! So sentimental wird man, wenn man zu Hause Kaulquappen großzieht. Bücher wälzt, was sie alles brauchen und wer sie eigentlich sind.

Manchmal fahren wir einfach zum Tümpel und gucken, ob die anderen Hundertschaften von Brüdern, Cousins und Schwestern sich genauso entwickeln wie unsere Fünferbande. Jede Fahrt ein Abenteuer: vor Riesenkötern verstecken, Himbeeren pflücken, Wildschweinspuren lesen und: was war das? Hat sich da nicht eben ein Ast bewegt? Eine Blindschleiche! Wir beobachten sie bei ihrem Weg über den Weg. Glatt war’s ihr, viel zu glatt. Und so hat’s lang gedauert, sehr lang. Wir, voll frischer Beobachtegeduld, harrten aus. Bis sie drüben war, und dort und dann raseschnell zwischen Gräsern verschwand. Einen Augenblick, einen langen Waldaugenblick waren wir ganz nah dran. Am gleichen Tag sehen wir auch einen Fuchs. Zum Greifen nah sonnte er sich auf einem Baumstamm. Da standen wir still, Mutter und Sohn, lauschten, atmeten leise und hielten die Zeit an. Er schaute zu uns rüber und schien zu wissen: die sind harmlos.

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9. Tag
Toll! Nautilus hat Vorderbeine, sie stehen im echt gut. Wir haben einen größeren Stein ins Becken getan. Eine Kaulquappe lutscht den Stein immer ab, sie scheint sich für ihn zu intresiren.

Und das ist der Speiseplan: Fischfutter und Wasserflöhe. Das bekommt ihnen gut: rund und prall geistern die Larven durchs Becken. Natürlich brauchen sie auch Beckenbegrünung: „kanadische Wasserpest“ und anderes Gewächs kaufen wir im Zooladen. Außer den Kaulquappen füttern wir mittlerweile noch andere Wassertiere durch: zwei Molche, dazu noch je eine Posthorn- und Schlammschnecke. Die Schnecken weiden wie Nilpferde den grünen Algenrasen ab, der auf den Steinen und am Glas wächst. Die Flöhe wiederum fressen die Schwebteilchen, die das Wasser sonst trüben würden – ein perfektes Biotop.

15. Tag
Leider gibt es heute nichts zu erzelen. Ich hofe, es gibt morgen mer zum tema Kaulquappen zu erzelen. Aber man kann Jahre lang ins Becken gucken und man kriegt nie Langeweile.

Das Teichwasser hat es in sich. In der ersten Kanisterfüllung war nicht wie vermutet nur Wasser und bisschen Grünzeug. Winzig kleine, fürs bloße ungeschulte Auge zunächst unsichtbare Eier aller möglichen Tiere waren darin. Molchlarven etwa. Nach dem Schlüpfen zickzackten sie fast unsichtbar durchs Wasser, später glichen sie Baby-Forellen.

16. Tag
Heute habe ich festgestelt, das zwei Forellenartige Tiere in meinem Aquarium sind! Bei Nautilus sind die Beinchen schon sehr gut sichtbar. Die Kaulquappen gleiten manchmal wie Kondore durchs Wasser. Manchmal liegen sie auf den Grashalmen wie wir auf einem Bett.
18. Tag
Heute ist der größte horortag alerzeiten! Nautilus ist weg! Wir haben alle gesucht und ihn nicht gefunden. Das ist leider sehr traurig. Aber man muss der Tatsache ins Auge sehen.

Schlimm: Der Tag als unser größter Quapp spurlos verschwand. Der Sohn hoffte inständig, Nautilus möge auf wunderbare Weise über den Balkon entkommen sein und bald bei seinen Kumpeln am Tümpel eintreffen. Sein Papa hat da eher Familienkater Max im Verdacht und ich fürchtete den Tag, an dem ich im Beisein des jungen Forschers womöglich eine kleine ausgetrocknete Kröte fände (was nie geschah und den Mythos des Ausbüxens nährte). Um weitere mysteriöse Verluste zu vermeiden, wurde das Bassin abgedeckt.

Alle anderen Jungkröten aber haben wir eine nach der anderen wohlgenährt in die Freiheit entlassen. Die Rückreise traten sie – versteckt zwischen Moos und Erde – in einer alten luftlöchrigen Brotdose an. Dabei wurde uns der Weg zum Waldtümpel jedesmal vertrauter: erst die Himbeersträucher, dann weiter am großen Holzstapel vorbei, noch ein Stück und dann endlich das Wasserloch. Noch einmal schau‘n wir uns die Pfleglinge genau an, „Tschüss“ sagt der Sohn leise,“ macht‘s gut!“. Und die kleinen Hüpfer, als wären sie nie woanders gewesen, verschwinden zielstrebig im Gras.

Quappen_#12

 
Hier der Link zur Galerie: Quappen (12 pics)

Anmerkungen:
1. Die Rechtschreibung in den kursiven Absätzen ist nicht falsch, sondern das Grundschuldeutsch der Erstschreiber. Die Kinder lernen Schreiben nach Gehör, man nennt es auch “Freies Schreiben”. Schöner Begriff eigentlich – und wie alle Freiheiten sehr umstritten.

2. Vor 12 Jahren veröffentlichte die taz unsere Quappengeschichte zu Ostern – und nannten uns “Quappenberichterstatter – unsere Lieblingsberufsbezeichnung von unserer damaligen Lieblingszeitung.

 
 

7. Oktober 2013
von m&m
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4. Juli 2013
von m&m
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  Was? Die erschießen Krähen mit städtischer Erlaubnis? Und das schon seit drei Wochen und auch noch in unserem Revier?! Las ich heute morgen in einer Email. Ich wär vom Rad gefallen, hätte einer vor meinen Augen eine Krähe abgeschossen. … Weiterlesen

28. April 2013
von m&m
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von m&m
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18. Januar 2013
von m&m
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OoH: Identität-to-go

Zur Qualitätssicherung zeichnen wir vereinzelt Gespräche auf; wenn Sie damit einverstanden sind, antworten Sie bitte mit Ja. Nein. Vielen Dank. Die Wartezeit beträgt etwa 10 Minuten. Während ich meine über die letzten Wochen gesammelte To-do-Liste abarbeite, und staune, wie glatt … Weiterlesen