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Beautiful Noise-Picknick

26. August 2012 nach m&m | Keine Kommentare




 

Hände und Füße

im Himmel über Frankfurt

für mehr Bewegung am Boden

Hände und Füße für

mehr beautiful noise

für alle Himmel über Frankfurt

(FFM Hauptwache, 25.8.12)










21. August 2012
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2 Kommentare

ORANGE! Fahrrad-Corso gegen Fluglärm

  37 Grad zeigt die Temperaturanzeige meines Tachos und die Badeseen, die wir passieren, sind rappelvoll. Nur wir (Dumme oder Helden?) lassen Walldorfer Badesee, Schnepfensee, Bornbruchsee links liegen, denn unser Ziel ist heißer: Fahrrad-Corso rund um den Flughafen Egelsbach. Die … Weiterlesen

Das Gedicht: Nur Sein

15. August 2012 nach m&m | Keine Kommentare

Wenn der nächste
Eissturm kommt,
weil die alaskanischen
Dämme schmelzen…

Wenn der nächste Blutsturm
kommt, weil die Angst
vor dem Nächsten immer
größer wird…

Wenn der nächste
Hirnsturm braust
durch dein Gesicht, bis du
im Spiegel dich nicht mehr kennst…

sich das Spielfeld krümmt
am Ende der Berechenbarkeit –
dann bleibt: nur Sein.

10. August 2012
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1 Kommentar

Die Bestatterinnen: Sabine Kistner und Nikolette Scheidler

„Wir sehen Menschen, wo andere Leichen sehen“   Als mein Vater vor sechs Jahren starb, hatten wir schon viele Male bei Schnee oder im Regen an Gräbern gestanden. Mit unseren Eltern, Cousins, Tanten, Onkeln und auch mit Freunden und immer … Weiterlesen

Endspurt: Lebensräume – Flugrouten

9. August 2012 nach m&m | Keine Kommentare


 

Noch einen Monat läuft unsere Ausstellung in Offenbach. Ein paar Bilder und Texte daraus haben wir schon vorgestellt unter Entrée… – hier die Fortsetzung zum Reinschnuppern:


"Es ist"

Waldsee

Nimm die Birkenroute,
lies ruhig ihre Schriftrollen,
summ das codierte Lied der zarten Betula.
Folge dem Uferweg.
Hände und Füße im Waldfell
Kopf in den Wolken.
Tag um Tag.
Mit Mal wirst du die Glasschnüre sehn
im Frühlicht des Jahrs,
drin Hunderte schwarzer Samtperlen,
unterm Bernsteinblick der Eltern eingewirkt.
Eine jede ein pulsendes Wunder.
Ein Leben.

Es ist
nicht mehr da,
das unschuldige Aufwachsen
in grünen Kinderzimmern.
Und auch die Kinder nicht.
Aber dies Sehnen,
Verlangen nach
flirrendem Blattgold,
das Ruhe ins Aug fächelt.
Dem Lichterspiel winzigster Zellen,
dem Rauschen –
Wasser und Photonenströme,
dem Gurren der Frösche tief und
nicht von dieser Welt.
Finde die Feder.



 

Stehn bleiben

Warten.
Welche Farbe hat die Zeit?

Loslassen.
Denn: „es kommt natürlich vor,
dass man wirklich sprachlos ist.“
Pina.

Sie kämpfte, dass ein Ahnen beginne
ein Tanzen im Kopf.
Half den Nadelkissen im Hirn
zu singen, den Füßen zu malen,
schwerelos.

Aus Blau werde Licht
blitze der Wasserhimmel
in Tropfen.
Wirf, wirf die Kugeln ins
Schneckenohr, lass sie kollern
durch alle Windungen rennen,
bis weißes Gleißen
die Neuronnetze flutet.
Lachenden
Munds.


ausstellung lebensräume – flugrouten: 3.6. – 8.9.12
stadtkirche offenbach, herrnstraße 44
mo – fr 12-18 uhr, sa 11-13 uhr