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Gedicht der Woche: Nota

24. September 2011 von m&m | Keine Kommentare




Nota

Nenns Ausgrabung, Kreuzrat, Voodoo –
nimm zwölf mal zwölf und fünf dazu
und legs Orakelbild:
Wem traun?
Dann schüttel ab den schweren Staub
der uralten Zeichen.

Lass draußen den Tod, aber
horch, schau: Vogelflug und Krötenzug.
Dann fädel die Wirbel zur Kette und
schenk sie dem,
der aus Hühnerknochen die
Pfeife zu schnitzen vermag,
die noch unter tausend Zaubereien
erklingt.

 

 

23. September 2011
von m&m
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Buchkritik: Wild, wertvoll – Wald

Wie fängt und lenkt man das Interesse auf den Wald? Wie bringt man Menschen von Vorstellungen ab wie, „Wächst der nicht von selbst?“ oder „Ach, der ist doch eh kaputt.“ Wie bringt man sie stattdessen dahin, zu sagen „Wald muss … Weiterlesen

16. September 2011
von m&m
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Meine Arbeit, mein (Frei-)Zeichen – Code of Fairness

We did it again: wieder auf der Straße. Diesmal für mehr Fairness zwischen Redaktionen und Freien Journalisten. Für die Himmel-und-Hölle-Kampagne der Freischreiber. Diesmal zu sechst plus Baby, als Delegation des Berufsverbands Freischreiber bzw. als „befreundeter Freier Fotograf“, der das Ganze … Weiterlesen

13. September 2011
von m&m
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Draußensein beruhigt – Richard Louvs Plädoyer gegen eine „Nature deficit disorder“

Im Wald spazieren gehen? Nein danke. Vielen ist das offenbar zu langweilig. „Immer nur die Wege rauf und runter“, mault der Mann einer Frankfurter Hundebesitzerin und lehnt das Gassigehen dort rundweg ab. Je jünger der Mensch, desto langweiliger – keine … Weiterlesen